Gewinnspiel: 20 Jahre folio · Lektorat

Vom Fehlerfinden, Fiebersenken und Fährtensuchen

»Möchtest du dir die Nacht um die Ohren schlagen?«, so klang die erste Auftragsanfrage an mich als freie Lektorin. Hoch motiviert machte ich mich ans Werk und fand in den Korrekturfahnen manchen Fehler, der gar nicht drin war. Dennoch entstand aus dem Kontakt, den mir eine Kollegin vermittelt hatte, eine langjährige freundliche Kundenbeziehung.

Eine meiner großen Herausforderungen war eine Sammlung von Barbecue-Rezepten, die mich drei Monate lang beschäftigte. Kurz vor Erreichen der Deadline bekam ich Fieber. Was nun? Statt gegrillter Quesadillas beschäftigten mich kühle Quarkwickel. Da zog umstandslos ein guter Geist in mein Büro ein und brachte die noch fehlenden Texte in Form. Der Abgabetermin war gerettet, das Buch wurde ein Erfolg.

Mein drittes Beispiel handelt vom Glück des Findens. Beim Lektorieren einer Biografie ging ich dem Verweis auf einen englischen Titel nach. Ich besorgte mir das Original antiquarisch und war bezaubert von der Lektüre. Das würde auch vielen anderen gefallen, war ich mir sicher. Zunächst konnte ich eine Übersetzerin für die Zusammenarbeit gewinnen, dann ließ sich eine Verlegerin für das Projekt begeistern und schließlich erschien die deutsche Erstausgabe in einem sehr ansehnlichen Band (mittlerweile als Sonderausgabe lieferbar).

Im Mittelpunkt der Text

Die vergangenen zwei Jahrzehnte sind reich an an solchen Episoden. Jetzt innezuhalten und zurückzuschauen finde ich ganz schön spannend. Ich denke an die Menschen, von denen ich lernen konnte, die mir vertrauten, halfen, Türen öffneten, mich forderten, anspornten, empfahlen. DANKE!

Und ich sehe, wie Schwerpunkte sich verlagert haben und ständig Neues hinzukommt. Dabei bleibt im Mittelpunkt die Arbeit am guten Text. Das darf noch lange so lebendig weitergehen.

Zur Feier des Jahres

Um die 20 zu feiern, habe ich mir ein Buch gewünscht: eines mit vielen leeren Seiten. Zum Verschenken, zum Losschreiben, alles andere ergibt sich. Der rote Punkt auf dem Cover ziert auch mein Logo, er begleitet meine Selbstständigkeit von Anfang an. Er steht für das, was mir wichtig ist. Zur Erinnerung und zur Inspiration.

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Gewinnspiel

Bis Weihnachten verlose ich an drei Adventssonntagen jeweils drei Exemplare losschreiben, und zwar in dieser Zeit auf meiner facebook-Seite:

04.12.2016, 10 Uhr, bis 05.12.2016, 18 Uhr
11.12.2016, 10 Uhr, bis 12.12.2016, 18 Uhr
18.12.2016, 10 Uhr, bis 19.12.2016, 18 Uhr

1. Die Seite www.facebook.com/MarionVoigtLektoratTextAgentur und das Gewinnspielposting liken (gern auch teilen und weiterempfehlen).
2. Den Originalpost kommentieren.

Teilnehmen kann, wer in Deutschland oder Österreich wohnt. Die Gewinner werden jeweils innerhalb von zwei Tagen nach Ende der Laufzeit ausgelost und über facebook benachrichtigt. Alle Teilnehmer, die den Gewinnspielpost geliked und kommentiert haben, nehmen an der Verlosung teil und können je 1 Buch gewinnen.

Viel Glück!

Die Bücher werden per Büchersendung verschickt, für die Zustellung hafte ich nicht. Ich gebe keine Daten weiter. Die Firma facebook steht nicht in Verbindung mit diesem Gewinnspiel. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wer teilnimmt, verpflichtet sich, keine Beleidigungen, falsche Tatsachen, Wettbewerbs-, Marken oder Urheberrechtsverstöße im Kommentar zu posten. Für etwaige Rechtsverstöße steht der facebook-Nutzer selbst ein. Bei Verletzung der Gewinnspielregeln kann ich das Gewinnspiel jederzeit auflösen, anpassen oder beenden.

files/folio/bilder/blog/16_Dez/Losschr_2_offen_bearb.jpgFrisch vom Buchbinder: losschreiben.

| (Kommentare: 3)

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Kommentar von Bach Daniel |

Liebe Marion, ich gratuliere zu diesem stolzen Jubiläum! Das Buch sieht wunderschön aus (Kompliment auch an Axel). Umso schockierter bin ich, dass ich als in der Schweiz wohnhafter Weltbürger nicht am Wettbewerb teilnehmen darf...:-)

Kommentar von Marion Voigt |

Lieber Daniel, danke! Du weißt ja, es ist kompliziert mit der helvetischen Post. Da bleibt wohl nur persönliche Zustellung resp. Abholung!

Kommentar von Bach Daniel |

das halte ich für einen sehr konstruktiven Vorschlag. Herzlicher Gruss aus Bern!

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